Marketing

Worum geht es beim Marketing? Ziel ist natürlich die Umsatzsteigerung durch Gewinnung von Neukunden und Pflege der Stammkunden. Es erfordert eine Kommunikation aus Kundensicht: was könnte den Kunden interessieren? An welcher Stelle könnte unser Angebot für ihn nützlich sein?

Damit er sich auch tatsächlich angesprochen fühlt, muss es das Ziel des Unternehmers bzw. des Vertriebs sein, den Kundennutzen klar vor Augen zu führen. Große Anbieter werben mit Schlagwörtern wie “günstiger “, “schneller”, “sparen”, geben Rabatte, Tarife, Gutscheine, Treue-Punkte und so weiter.

Klingt banal, ist aber für den Kunden durchaus relevant. Und je genauer unser Wissen über den Kunden und dessen Ziele ist, umso treffsicherer können wir unsere Nutzenargumente formulieren. Das heißt: Marketing ist mit viel Arbeit verbunden und muss dauerhaft aktualisiert werden, um die Kunden zu halten und neue zu gewinnen. Stichwort: “Wer nicht wirbt, stirbt “oder „Klappern gehört zum Handwerk”.

Wie baut man sich nun eine Marketingstrategie auf? Wie misst man den Erfolg und vermeidet Streuverluste? ” Am Auftragseingang? Da ist es zu spät. Stichwort: „Für Werbung haben wir kein Geld ” oder „Werbung kostet nur Geld und bringt nix“? Dann wird es falsch angegangen.

Zugegeben: Werbung kostet Geld oder Zeit oder beides. Bei den Werbebudgets wird in „Krisenzeiten” als erstes gespart. Deshalb ist es wichtig, die Werbung treffsicher zu platzieren und Werbemaßnahmen sinnvoll und marktüblich untereinander zu verketten.

Hilfreich sind dabei die Statistiken aus dem CRM System, aus Outlook, Zugriffsstatistiken auf der Website und Google Maps sowie das Google Ranking. So werden aus Interessenten Kunden und Kundenbeziehungen, die gepflegt werden sollten. Wie machen es die Großen? Wir wissen es, bei ihnen läuft immer mehr digital.

Und genau darum liegen jetzt auch im Mittelstand in der Digitalisierung beste Chancen für ein erfolgreiches Marketing zu überschaubaren Budgets mit einer Geschwindigkeit und Präzision, die manuell nicht zu leisten ist.

Immer mehr Marketingarbeit wird darüber hinaus an die Kunden und Interessenten ausgelagert. Anfragen werden kanalisiert und weitgehend automatisiert bearbeitet durch Chat-Bots und WhatsApp. Übrig bleibt nur ein kleiner Rest, der eine individuelle Antwort benötigt oder zum Mitbewerber wechselt.

So bleibt dem Vertrieb viel mehr Zeit, den Markt und die Mitbewerber im Blick zu behalten und die marktgerechte Innovation neuer Produkte zu beschleunigen und damit seine Marktposition nachhaltig zu sichern oder auszubauen. Dennoch sollten natürlich die Kosten dabei im Blick behalten werden, denn eine zu schnelle Innovation kann für das Unternehmen auch den Todesstoß bedeuten, wenn sie nur aus dem Cashflow finanziert und das „Butter-und-Brot“-Geschäft vernachlässigt wird.

Um die Innovation dennoch schnell voranzutreiben, bietet sich an, Fremdkapital von Venture Capitals (VC), Business Angels (BA) oder dem High-Tech-Gründerfonds (HTGF) einzubeziehen. Oder auch das aktuelle und für 2020 ausgeschöpfte ProgrammDigital Jetzt“ mit maximal 50.000 EUR Zuschuss und 50% der Gesamtinvestition.

Antragstellung für 2021 ist jetzt möglich unter folgendem Link:

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html

Beratung und Unterstützung gibt es gern bei Haak Consulting